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Preisentwicklung

Nun ist sie eingetroffen, die Inflation. Wovor Analysten und Kenner des Finanzsystems lange gewarnt haben (z.B. Marc Friedrich, Dr. Markus Krall uvm.) scheint uns jetzt mit voller Wucht zu treffen. Schon zum Jahreswechsel ist der Führerschein ca. 5 % teurer geworden, womit der Preisanstieg im Gegensatz zu anderen Branchen diesmal noch sehr verhalten ausgefallen ist. Besonders bei Baustoffen hat die jüngste Vergangenheit gezeigt, was nun wohl auch andere Bereiche treffen wird. Bei Holz sind die Preise seit Jahresbeginn um 300 %!!! gestiegen. 

 


Vor dieser Entwicklung wurde bereits lange von Experten gewarnt und jeden Tag treffen neue Hiobsbotschafen ein. Eine EZB die Geld druckt, als würde es kein Morgen geben, macht die Sollbruchstellen unseres Finanzsystems deutlich, zusätzlich wirkt die Corona Krise als Brandbeschleuniger. Seit Jahren steigen die Hauspreise und Aktienkurse - dabei dürfte jedem klar sein, dass nicht der Wert der Immobilien steigt, sondern wir es mit einer Entwertung unserer Währung zu tun haben.

 


Marc Friedrich hat die Inflationsrate für das letzte Jahr mit 13,8% berechnet - Tendenz steigend. Der Warenkorb der Bundesregierung für die Berechnung der Inflation geht an der Realität vorbei und wird auf lediglich ca. 2% taxiert. Es ist nun ein kaskadenförmiger Anstieg über alle Produkte und Dienstleistungen zu erwarten, der spätestens mit Abschluss der Bundestagswahl im September diesen Jahres auch für den letzten sichtbar werden wird. Zudem habe die Grünen, die fest mit einer Regierungsrolle rechnen, bereits starke Steuererhöhungen angekündigt und schwelgen in Enteignungs- und Umverteilungsphantsien nach sozialistischem Vorbild.

 


Die Preise für Führerscheine werden wohl spätestens dann auch wieder richtig zulegen müssen, um die gestiegenen Kosten kompensieren zu können. Hat es in der Vergangenheit gereicht, eine moderate jährliche Preisanpassung durchzuführen, müssen wir uns in Zukunft auf deutlich kürzere Intervalle und stärkere Anstiege einstellen, um der Entwicklung nicht hinterher zu hinken.

 


Wir haben uns trotz der politisch instabilen Lage dazu entschieden, unseren Kunden stabile Preise für mindestens 6 Monate ab Anmeldung zu garantieren. Wir raten allen Interessenten den Führerscheinwunsch nicht auf die lange Bank zu schieben und sich noch die guten Preise zu sichern. Allerdings kann niemand voraussehen, was passiert, wenn Fahrschulen nochmal wegen hoher Inszidenzen schließen müssen......

 


Björn Michaelis